10. Klasse macht Dublin unsicher

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10. Klasse macht Dublin unsicher

Die 10. Klasse der Deutschen Schule Tingleff flog mit ihren Lehrern Florian und Kent in die irische Hauptstadt Dublin. Für die Hälfte der Klasse war es das erste Mal, dass sie geflogen sind. Als wir irischen Boden betraten, fuhren wir auf der „falschen“ Fahrerseite zu unserem Hostel “The Four Courts”, ein spartanisch eingerichtetes, aber sauberes Hostel. Der einzige, der ein Problem hatte, war unser Riese Peter: Die Betten waren schlicht zu kurz!

Nach einer kurzen Nacht gingen wir zu unserem ersten Ziel, Dublinia. Wie wir gelernt hatten, stammt Dublin aus der Wikingerzeit. Im Museum sahen wir viele interessante Artefakte über die Entstehung von Dublin und die aufregende Geschichte der Wikingerzeit. Danach ging es zu Fuß auf eine Stadtführung, wo uns Kent die bekanntesten Plätze und Bauwerke Dublins zeigte. Natürlich mussten wir uns auch die Statue einer der bekanntesten Söhne Dublins, der Rocklegende und Thin Lizzy Gründer Phil Lynnot anschauen. Mit einem nicht wirklich typisch irischen Abendessen ( amerikanische Burger und Pizzen) ließen wir den Abend ausklingen.

Universität und Palmen

Mittwoch Morgen genossen wir wieder das “üppige” irische Frühstück Toast mit Marmelade, aber dieses mal hatten wir in Form eines Nutella Glases vorgesorgt. Frisch gestärkt machten wir uns auf den Weg zum Trinity College, wo Kent früher studiert hatte. Danach machten wir uns mit öffentlichen Verkehrsmitteln auf den Weg zu der Halbinsel Howth. Als wir auf Howth ankamen, dachten wir: “Wo sind wir denn hier gelandet?” Palmen in Irland! Die Landschaft war atemberaubend! Steile Klippen wechselten sich mit sanften Hügeln und Graslandschaften ab. Ins Auge fiel uns ein Blumengesteck mit einer Kerze. Wir hörten, dass hier vor kurzem ein Mädchen von der Klippe gestürzt ist. Danach machten wir uns auf einen einstündigen Rückweg.

Moderne Kunst und Greyhoundrennen

Am Donnerstag Morgen erwartete uns ein Kulturschock. Unsere Lehrer schleppten uns wirklich zu einem Museum über Moderne Kunst. Dort sahen wir eine Ausstellung des bekannten deutschen Künstlers Wolfgang Tillmann und wir mussten sagen, trotz mancher Zweifel, war es nicht so schlimm wie befürchtet. Danach hatten wir Freizeit, um Dublin auf eigene Faust zu erkunden, um die heimische Wirtschaft finanziell zu unterstützen. Mit vielen Souvenirs trafen wir uns um 18 Uhr, um gemeinsam zum Greyhoundrennen zu gehen. Das  Rennen war krass, wir kannten sowas nicht. Es war ein ganz neues Erlebnis. Wir durften sogar wetten und Peter und Simon sind mit einem Fotofinish knapp an einem Gewinn von 2 Euro vorbei gerast.

Nach aufregenden Tagen war auch schon der Abreisetag da. Bevor der Flug nach Hause ging, hatten wir noch ein bisschen Zeit und nutzten sie individuell. So schaute Simon sich zum Beispiel im Filminstitut einen originalen Oskar an, den er nach eigener Aussage spätestens in 30 Jahren in seinen Händen halten wird. Viel Glück! Danach hatte wir in einem Park eine Begegnung der besonderen Art. Ein Mann mit gefühlt 50.000 Tauben  lud uns zum Taubenfüttern ein. Und, er konnte sogar Deutsch. Danach machten wir uns auf den Weg zum Flughafen und flogen mit vielen positiven Eindrücken nach Hause. Alle waren sich einig: Dublin – immer eine Reise wert.

Klasse 10